19.10.2026 |
Es war ein Spektakel, aber nicht, wie es sich unsere Jungs das vorgestellt haben. Denn der Gast aus Franken präsentierte sich vor allem im ersten Viertel nicht wie ein Tabellenletzter – im Gegenteil.
Von Beginn an dominierten sie das Spiel, drückten unser Team tief in die eigene Hälfte, ließen beste Chancen liegen, weil auch Keeper Felix Langer mit einer herausragenden Leistung zunächst die Null hielt. Dann, aus dem Nichts, die erste Kurze Ecke für die Hausherren, gleichzeitig der erste Schuss aufs gegnerische Tor und der saß. Simon Busch Torio, inzwischen zum zuverlässigen Schützen gereift, verwandelte. Doch für Sicherheit sorgte die Führung nicht wirklich, denn der NHTC bestimmte weiterhin das Geschehen und schaffte kurz vor Ende des ersten Viertels den verdienten Ausgleich. In der kurzen Pausenbesprechung zum zweiten Viertel konnte Trainer Stefan Zeller erste Anpassungen vornehmen und langsam kam Struktur ins Spiel. Dennoch gelang zunächst nicht der erhoffte Befreiungsschlag und so stand es nach zwei weiteren Eckentoren (Simon Busch Tores) zur Halbzeit eher schmeichelhaft 2:2.
In der Pause musste dann Zeller wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn direkt nach Wiederanpfiff zeigte sein Team eine deutlich verbesserte Körpersprache und, durch Überzahl begünstigt, fiel zeitnah der nächste Führungstreffer (Moritz Simon). Simon Busch Torio, Ende des dritten Viertels und Anfang des vierten Viertels zog dann mit zwei weiteren Toren per Kurzer Ecke dem Gegner, der zunehmend mit den Schiedsrichterentscheidungen haderte, endgültig den Zahn. Die daraus resultierende, teilweise doppelte Unterzahl der Franken, konnten die Hausherren dann konsequent nutzen und durch weitere Treffer von Jakob Manakos, Samuel Ely und wiederum Moritz Simon auf 8:2 davonziehen. Das 8:3, kurz vor Ende, spielte da nur noch für die Statistik eine Rolle. Die Gäste konnten einem Leid tun, denn für ihr beherztes Spiel, insbesondere in Halbzeit eins konnten sie sich nicht belohnen, und erst eine deutliche Leistungssteigerung der Hausherren in der zweiten Hälfte sorgte für klare Verhältnisse.
Fotos: Quentin Appleby