20.12.2022 |

 

Es sollte alles besser werden. Zwei Tage nach dem wenig überzeugenden Auftritt in Frankfurt gab es mit dem Auswärtsspiel beim Münchener SC schnelle Gelegenheit dafür. Doch wie auch im Spiel davor legten die Hausherren einen besseren Start hin und führten nach vier Minuten bereits mit 2:0. Bis dahin nicht so schlimm, denn so langsam konnte sich die Mannschaft sammeln und kam durch Nico Rothengatter und Valentin Esterhues zum verdienten Ausgleich. In der Folge bekamen die Männer um Trainer Stefan Zeller die Partie immer besser in den Griff. Sie erarbeiteten sich gute Torchancen, die jedoch nichts Zählbares ergaben. Genau in diese Phase hinein verwandelte der MSC eine Kurze Ecke zum 2:3 aus Sicht des WTHC. Irgendwie der Knackpunkt, denn was dann kam, war Blackout pur. Innerhalb von sechs Minuten machten die Münchener weitere fünf Tore in Folge und man ging mit einem 2:8 in die Pause. Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Nach einem 7m und einer Kurzen Ecke war bei 2:10 das Spiel natürlich zu Ungunsten des WTHC gelaufen. Im Folgenden ging mehr und mehr die Ordnung, insbesondere das mannschaftliche Defensivverhalten verloren. Hinten offen, nach vorne mit zahlreichen ungenauen Pässen ließ der WTHC alles bisher Gezeigte vermissen. Dann endet so ein Spiel ganz schnell mit 6:17.

Gut, dass jetzt Weihnachtspause ist und so die Hoffnung lebt, dass die Männer nach den zwei vergeigten Spielen die Köpfe wieder freibekommen und die Rückrunde mit neuem Elan und den anfangs gezeigten Leistungen angehen. Noch ist alles möglich, aber bitte nie mehr so.