Auf dem Hockeyplatz erfolgreich sein, eine berufliche Karriere starten und in einer schönen Stadt leben.

Das ist eigentlich nicht alles miteinander vereinbar – oder doch?


PDF-Download Ausschreibung Hockeystipendium EBS 2017

WTHC_Ausschreibung Stipendium EBS_Spieler_2017
WTHC_Ausschreibung Stipendium EBS_Spielerinnen_2017
WTHC_Ausschreibung Stipendium EBS_Spielerinnen_2017 (english version)


Der Wiesbadener Tennis- und Hockeyclub bietet genau das: ein ambitionierter Verein, der Spieler und Trainer bei der beruflichen Entwicklung fördert – in der wunderschönen Kurstadt Wiesbaden.

Für Spielerinnen, Spieler und Trainer:
Der WTHC sucht ambitionierte Spielerinnen, Spieler und Trainer, um die sportliche Entwicklung in den Mannschaften langfristig weiter voranzutreiben. Für Studenten in den Bereichen Wirtschaft und Jura bietet der WTHC in Kooperation mit der EBS Universität für Wirtschaft und Recht ein Hockeystipendium an einer der besten deutschen Business Schools an. Außerdem kooperiert der WTHC mit Unternehmen aus verschiedenen Brachen und unterstützt seine Spieler bei der Suche nach Praktika und festen Stellen. 

Die 1. Mannschaften bestehen aus vielen jungen und motivierten Spielern von verschiedenen Clubs aus ganz Deutschland, sowie aus der eigenen Jugend. Viele Spieler, die derzeit für den WTHC auf dem Platz stehen, konnten bereits Bundesliga Erfahrung sammeln und bringen diese Erfahrung nun mit ein. Zudem wurde im Jugendbereich in den letzten Jahren sehr erfolgreich gearbeitet, sodass in den kommenden Jahren weiter viele junge Talente in die erwachsenen Teams (Damen und Herren) aufrücken werden. Unser Ziel ist es, unseren Spielern eine langfristige Perspektive zu bieten und somit gleichzeitig die positive sportliche Entwicklung des Vereins weiter fortzusetzen.

Für Unternehmen:
Jedes Unternehmen braucht motivierte, ehrgeizige Teamplayer, um erfolgreich zu sein. Und genau das können Hockeyspieler in großem Maße bieten. Denn nicht ohne Grund ist Hockey Deutschlands erfolgreichste Ballsport. Viele unserer Spieler sind Studenten oder junge Berufstätige, die nach Praktika, Werkstudentenstellen oder Festanstellungen suchen. Wenn Sie Hockeyspieler für ihr Unternehmen gewinnen wollen, vermitteln wir gerne die Kontakte zu potentiellen Interessenten.

Kontakt:
Patrick Fünfrock
Tel. + 49 (0)179 2016840
E-Mail: stipendium@wthc.de

 

Mit dem Hockeystipendium Ausbildung und Sport kombinieren


 

Interview mit Joel Correia:

Hi Joel, du kommst aus Essen, mitten aus dem Pott, wie man so schön sagt. Seit Mitte des letzten Jahres studierst du jetzt an der European Business School im Rheingau und gehst seitdem auch für den Wiesbadener THC auf Torejagd. Wie kam es dazu?
Nachdem ich mich an der EBS beworben hatte, hat mir mein alter Trainer beim ETB vom Hockeystipendium des WTHCs und der EBS erzählt. Da es für mich die ideale Chance war, Hobby und eine exzellente Ausbildung zu verbinden, habe ich mich auch sofort beworben. Als ich mir dann vor Ort ein Spiel angeguckt habe, war ich endgültig vom WTHC und auch von Wiesbaden als Stadt begeistert. Auch wenn sie 3:0 verloren haben … (lacht)

Das Hockeyspielen hast du erst beim ETB Essen und dann später bei Uhlenhorst Mülheim gelernt, wo du in der Jugend zahlreiche Meistertitel gewonnen hast und später auch schon in jungem Alter ein bisschen Bundesligaluft schnuppern durftest. War da der Wechsel in die Oberliga nach Wiesbaden nicht eine harte Umstellung?
Ich war wirklich überrascht, wie professionell der Club doch geführt wird, anders als die Liga es vielleicht vermuten lässt. Es wurde gerade erst ein neuer zweiter Kunstrasen eingeweiht und das Herrenteam besteht aus jungen und motivierten Spielern sowohl aus der eigenen Jugend als auch von Clubs aus ganz Deutschland wie zum Beispiel UHC, Alster und Rot-Weiß München. Das Klima in der Mannschaft stimmt auf und auch neben dem Platz. Außerdem haben wir mit Gerrit Rothengatter einen erfahrenen Coach, der alles zusammen hält und ein Team aus den einzelnen Spielern geformt hat.

Das zeigt sich auch beim Blick auf eure Tabelle. In der Halle habt ihr in der ersten Saison unter Rothengatter nur knapp den Aufstieg in die 1. Regionalliga verpasst und auf dem Feld habt ihr in der Oberliga zuletzt 10 Siege aus 10 Spielen eingefahren und steht unangefochten auf dem Aufstiegsplatz.
Man sieht auf jeden Fall dass der WTHC sich im Aufwind befindet. Auf dem Feld werden wir jetzt aufsteigen und dasselbe Ziel gilt auch in der Halle. Langfristig wollen wir sowohl auf dem Feld als auch in der Halle in der oberen Hälfte der 1. Regionalliga mitspielen.

Noch mal zurück zu deinem Stipendium. Du hilfst nicht nur dem Herrenteam sondern bist auch noch neben dem Platz aktiv für den Club. Was genau sind deine Aufgabenbereiche im WTHC?
Derzeit probiere ich zusammen mit einigen anderen neue Sponsoren für den WTHC zu gewinnen, um auch die finanzielle Zukunft des Herrenteams weiter zu verbessern. Zusätzlich gebe ich auch noch Jugendtraining.

Das hört sich nach einem enorm hohen zeitlichen Aufwand für dich an. Kommt die Uni da nicht manchmal ein bisschen zu kurz?
Dadurch, dass der WTHC so eng mit der EBS zusammenarbeitet, ist das kein Problem. Es ist alles sehr gut aufeinander abgestimmt, aber natürlich hat im Zweifel die Uni Vorrang. Allerdings gab es in der Hinsicht noch nie ein Problem.

Das hört sich doch nach einer runden Sache an. Würdest du das Hockeystipendium für Jura und BWL auch weiterempfehlen?
Auf jeden Fall! Es ist die ideale Möglichkeit, sich auf seine berufliche Laufbahn zu konzentrieren und sich gleichzeitig auch beim Hockey weiterzuentwickeln. Von dem Modell profitieren alle und es hat sich über die letzten Jahre vor allem bei den Herren toll entwickelt. Es wundert mich nur, dass sich noch keine Mädels für das Stipendium beworben haben, unser Damenteam ist auch ganz nett (lacht) und ich würde mich freuen, wenn auch die Damenmannschaft vom Stipendium profitieren würde, die mit unserer starken Jugend eine tolle Perspektive hat!

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview wurde bereits vor Ende der Auftstiegssaison 2015/2016 geführt und ist in der Deutschen Hockey Zeitung erschienen.